Warum benötigen Sie eine Hundehaftpflichtversicherung?

Hundehaftpflicht – die rechtliche Frage

Wenn der Hund einen Schaden verursacht, muss der Hundehalter dafür haften. Grundlage dafür ist das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB§ 833):

"Wird durch ein Tier (hier: der Hund) ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Geschädigten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen."

Die Hundehaftpflicht schützt das Vermögen des Hundehalters im Schadensfall, ohne Versicherungsschutz kann die finanzielle Existenz gefährdet sein!

Die Hundehaftpflicht Versicherung und das Problem der Gefährdungshaftung

Die Gefährdungshaftung gilt für bestimmte Risiken, von denen eine besondere Gefahr für Umwelt und Mitmenschen ausgehen kann. Eine Entlastungsmöglichkeit besteht nur, wenn der Schaden durch höhere Gewalt entstanden ist. Daraus ergibt sich die Haftung auch dann, wenn sich der Schaden durch den Hund ohne eigenes Verschulden ereignet hat. Somit ist die Hundehaftpflicht Versicherung ein unverzichtbarer Schutz für den Hundehalter.

Die Bundesländer und die Hundehaftpflicht

In den 16 Bundesländern gibt es unterschiedliche Gesetze zum Thema Hundehaltung, darin ist auch die Hundehaftpflicht verankert. Während in Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen jeder Hundehalter die Hundehaftpflicht nachweisen muss, besteht in den übrigen Ländern nur für die Hunde Versicherungspflicht, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen wie z. B. Größe, Gewicht oder Rasse. Hier wird in einigen Ländern dieses Thema neu diskutiert. Letztendlich sind es nicht immer Listenhunde, die für eine Beißattacke verantwortlich sind, sondern auch andere Rassen. Und hier ist die Hundehaftpflicht nicht immer vorgeschrieben.