Hundehaftpflicht – Welche Deckungssumme ist empfehlenswert?

Der Gesetzgeber sieht bei einem Schaden die uneingeschränkte Haftung durch den Hundehalter vor. Dadurch ist nicht nur das vorhandene Vermögen im Schadensfall gefährdet, sondern auch zukünftiges Vermögen. Je nach Höhe eines Schadens, z. B. bei einem Verkehrsunfall, kann der Schadensersatzanspruch auch noch Jahre danach eingefordert werden, wenn keine Deckung z. B. über die Hundehaftpflicht besteht. Daher sollte die Deckungssumme mindestens 5 Mio. Euro betragen. Teilweise reichen die Angebote unserer Partner aber auch bis zu 15 Mio. Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden.

So können Sie bei Ihrer Hundehaftpflichtversicherung sparen

In der Regel sind die Prämienunterschiede zur Hundehaftpflichtversicherung von Tarif zu Tarif stark schwankend. Ein Vergleich lohnt sich, vor allem, wenn Sie auf bestimmte Leistungen wie z. B. Mietsachschäden oder Forderungsausfalldeckung Wert legen. Bei der Zahlweise bietet es sich an, die Hundehaftpflichtversicherung direkt einmal im Jahr zu bezahlen. Die meisten Anbieter berechnen nämlich für eine unterjährige Zahlweise (monatlich, vierteljährlich oder halbjährlich) einen Aufschlag von bis zu fünf Prozent Und bei der Vereinbarung einer Laufzeit von drei, fünf oder zehn Jahren werden noch weitere Rabatte gewährt.

Wofür kommt die Hundehaftpflichtversicherung nicht auf?

Der Schutz der Hundehaftpflichtversicherung bezieht sich zunächst allein auf die private Haltung von Hunden. Vierbeiner, die gewerblich oder betrieblich genutzt werden, müssen anderweitig versichert werden. Wie bei jeder anderen Versicherung auch gilt bei der Hundehaftpflicht: Ein vorsätzlich herbei geführter Schaden ist nicht versichert. Hingegen verzichten manche Versicherer auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit, es wird also nicht mehr geprüft, ob Fahrlässigkeit der Auslöser des Schadens war.

Auch für selbst erlittene Schäden leistet die Hundehaftpflicht Versicherung nicht. Allerdings bieten einige Anbieter der Hundehaftpflicht Versicherung für den Fall, wenn der Hund durch fremde Dritte betreut wird und der fremde Hüter selber von dem versicherten Hund gebissen wird.